Vorkonferenz für Nachwuchswissenschaftler zu nachhaltigem Bergbau und verwandten Themen

Im Rahmen der 13. Russisch-Deutschen Rohstoff-Konferenz hat das Internationale Zentrum der UNESCO in Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg und der St. Petersburger Bergbauuniversität ein Auswahlverfahren durchgeführt, um einen gemeinsamen Lehrort zu schaffen, der die Zusammenarbeit zwischen jungen Wissenschaftlern und Experten des Bergbausektors fördert, Innovationen implementiert und junge Fachleute in wissenschaftliche und technische Aktivitäten einbindet.

Im Vorfeld der Konferenz wurden einer Fachjury von Professoren des Fachbereichs Geoökologie der St. Petersburger Bergbauuniversität und den Leitern von zwei Umwelttechnikunternehmen Beiträge zu einer Vorauswahl vorgelegt. Diese ließen sich in die folgenden wissenschaftlichen Bereiche einordnen:

  • Nachhaltige regionale Entwicklung und Umweltsicherheit
  • Überwachung und Bewertung der anthropogenen Auswirkungen von Produktionsanlagen auf Umweltkomponenten
  • Fragen der nachhaltigen Entwicklung von Regionen und Ballungsräumen; rationelle Nutzung und Schutz der natürlichen Ressourcen
  • Bewertung und Management der Umweltsicherheit beim Betrieb von Produktionsanlagen im Rohstoffsektor
  • Abfallwirtschaft, Wasser- und Abgasbehandlung und Sanierung von kontaminierten Flächen
  • Innovative Wege der Gasaufbereitung
  • Innovative Wege der Wasseraufbereitung
  • Moderne Methoden der Rekultivierung und Phytomelioration von geschädigten und kontaminierten Flächen
  • Innovative Wege zum Recycling von Produktions- und Verbrauchsabfällen

Als Ergebnis des Auswahlverfahrens wurden 16 Beiträge für die Nachwuchskonferenz über nachhaltigen Bergbau und verwandte Themen empfohlen. Davon nahmen acht deutsche und acht russische Nachwuchsforscher an der Konferenz teil, um die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten online im Rahmen der Vorkonferenz zu präsentieren.

Die Teilnahme an der Vorkonferenz für Nachwuchswissenschaftler über nachhaltigen Bergbau und verwandte Themen bot jungen Forschern die Möglichkeit, mit maßgeblichen Experten aus Wissenschaft und Industrie zusammenzutreffen und sich über aktuelle Probleme im Bergbausektor und innovativen Technologien, die zu ihrer Lösung angeboten werden, zu informieren. In der Diskussion der Präsentationen durch die Teilnehmer und einem Expertengremium, das sich aus Fakultätsmitgliedern der St. Petersburger Bergbauuniversität und Professoren deutscher Ingenieurinstitute und Universitäten zusammensetzte, wurden wichtige Aspekte aufgegriffen:

  • Projekte junger Wissenschaftler, die auf die wissenschaftliche und technische Entwicklung von Unternehmen des Rohstoffkomplexes abzielen, wurden vorgestellt;
  • Förderung der besten wissenschaftlichen Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern im Bereich der Rohstoffe;
  • Förderung wissenschaftlicher und technischer Aktivitäten bei jungen Berufstätigen und Studenten und Erschließung des beruflichen Potenzials junger Menschen.

Es wurden potenzielle Partner gesucht und bewährte Verfahren für die wissenschaftliche und technische Entwicklung in Bergbauunternehmen erörtert sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Fachpersonal und der Einführung moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse in Bergbauunternehmen. Der Ausbau von Partnerschaften zwischen Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen im Rohstoffsektors wurde hervorgehoben, um neue Teilnehmer für die Forschung zu gewinnen und Kooperationen zu stärken.