Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Deutsche und russische Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft beraten über Kooperationsmöglichkeiten bei 13. Deutsch-Russischer Rohstoff-Konferenz

Leipzig, 27. April 2021. Vom 28. bis 30. April 2021 diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Rahmen der 13. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz  über Forschungsergebnisse und aktuelle Forschungsfragen sowie bilaterale Kooperationsmöglichkeiten in Themen wie Klimaschutz, neue Energien, Strukturwandel und Digitalisierung. Zum wiederholten Male findet dabei am ersten Veranstaltungstag eine eigene Vorkonferenz deutscher Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler statt.

Das dreitägige Zusammentreffen findet in diesem Jahr coronabedingt virtuell statt. Veranstalter ist das Deutsch-Russische Rohstoff-Forum. Als Schirmherr der Veranstaltung fungiert in diesem Jahr der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer.

„Der weltweite Klimawandel ist die große Herausforderung unserer Zeit. Dabei gilt es, die Kräfte zu bündeln und über Ländergrenzen hinaus nachhaltig zu wirtschaften, auch in der Rohstoffversorgung. Für den Kampf gegen den Klimawandel und die Erfüllung der Pariser Klimaziele braucht die EU starke internationale Partnerschaften. Dabei richtet sich unser Blick auch nach Russland. Denn die Zusammenarbeit mit Russland als größtem Flächenstaat der Erde ist von großer Bedeutung, wenn es um die Erreichung der Pariser Klimaziele geht, aber auch für den Erhalt der weltweiten Biodiversität“, sagt Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister a. D. und deutscher Schirmherr des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums. „Die EU hat sich jetzt dazu verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu werden und ihre Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Um diese  Ziele zu erreichen, brauchen wir auch die Kooperation mit Russland“, so Töpfer.

Im Rahmen von verschiedenen Panels setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, Fachthemen und aktuellen Forschungsfragen auseinander. Auf der Agenda stehen unter anderem Diskussionen zu den Auswirkungen des Europäischen Green Deals auf die Rohstoffpartnerschaft mit Russland, der digitalen Transformation der Rohstoff- und Bergbauindustrie, zu deutsch-russischen Kooperationen beim Auf- und Ausbau der Wasserstoffwirtschaft sowie dem Umgang mit auftauenden Permafrostböden. Großes Augenmerk liegt zudem auf dem wissenschaftlichen Nachwuchs: Einen ganzen Tag lang stellen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Ländern ihre Forschungsarbeiten vor und diskutieren gemeinsam  Entwicklungen in den einzelnen Fachthemen. Die  Begleitung der Vorkonferenz für Nachwuchswissenschaftler am Mittwoch, 28. April 2021, erfolgt durch die Technische Universität Bergakademie Freiberg und das Staatliche Bergbauinstitut aus St. Petersburg.

Die Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz, die seit 2007 jährlich an wechselnden Veranstaltungsorten in Deutschland und Russland ausgetragen wird, gilt als wichtige Dialogplattform, um Fachthemen der Energie- und Rohstoffwirtschaft zu diskutieren und bilaterale Kooperationsprojekte auf ökonomischer, ökologischer und wissenschaftlicher Ebene anzustoßen.

Medieneinladung: 13. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz vom 28. bis 30. April 2021 teilzunehmen und ihre Eindrücke für die Berichterstattung zu nutzen. Der zweite Veranstaltungstag, Donnerstag, 29. April 2021, wird live übertragen und kann auf der Homepage der Konferenz unter www.rohstoff-konferenz.org verfolgt werden. Sehr gerne laden wir Sie oder eine Vertretung Ihrer Redaktion herzlich ein. Bitte melden Sie sich über diesen Link an.

Kontakt

André Hoffmann
Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum

Tel. +49 176 20010940