Ankündigung: Hochrangige Vertreter aus Deutschland und Russland tauschen sich bei 12. Deutsch-Russischer Rohstoff-Konferenz in St. Petersburg aus

Von Mittwoch bis Freitag, 27. bis 29. November 2019, treffen sich zahlreiche hochrangige Vertreter Russlands und Deutschlands im Rahmen der 12. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz in Sankt Petersburg/Russland, um sich unter anderem über wichtige Fragestellungen zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auszutauschen. Besondere Aufmerksamkeit genießt dabei die angestrebte Abfallreform und der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft in Russland. Zu den mehr als 500 teilnehmenden deutschen und russischen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zählen auch Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie der stellvertretende russische Premierminister Alexey Gordejev. Ziel der dreitägigen Konferenz an der Staatlichen Bergbau-Universität ist es, dass Wissenschaftler und Unternehmen aus beiden Ländern auf diesen Gebieten künftig stärker zusammenzuarbeiten, um damit perspektivisch gemeinsam den Klimaschutz zu stärken.

Leipzig/St. Petersburg, 26. November 2019. Von Mittwoch bis Freitag, 27. bis 29. November 2019, treffen sich zahlreiche hochrangige Vertreter Russlands und Deutschlands im Rahmen der 12. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz in Sankt Petersburg/Russland, um sich unter anderem über wichtige Fragestellungen zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit auszutauschen. Besondere Aufmerksamkeit genießt dabei die angestrebte Abfallreform und der Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft in Russland. Ziel des dreitägigen Zusammentreffens an der Staatlichen Bergbau-Universität ist es, dass Wissenschaftler und Unternehmen aus beiden Ländern auf diesen Gebieten künftig stärker zusammenzuarbeiten, um damit perspektivisch gemeinsam den Klimaschutz zu stärken.

Zu den mehr als 500 teilnehmenden deutschen und russischen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zählen auch Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie der stellvertretende russische Premierminister Alexey Gordejev. Daneben werden Valentina Matwijenko, Vorsitzende des russischen Föderationsrats, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, Russlands stellvertretender Energieminister Anatoly Janowski, Deutschlands früherer Bundesumweltminister Klaus Töpfer und Wassilij Osmakov, stellvertretender Minister für Industrie und Handel Russlands, erwartet.

„Die Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz steht vorbildlich für den offenen Dialog zwischen Vertretern beider Länder auf politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene. Es handelt sich um eine wertvolle Plattform, die selbst in schwierigen Zeiten den bilateralen und teilweise kontroversen Austausch ermöglicht und damit zur Zusammenarbeit beigetragen hat. Das ging einher mit positiven Impulsen sowohl für die wirtschaftliche Entwicklung als auch für die Bewältigung ökologischer Herausforderungen“, sagt Klaus Töpfer als deutscher Schirmherr des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums, das die Konferenz jährlich organisiert. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir erneut zahlreiche und hochkarätige Gäste begrüßen dürfen. Das sind sehr gute Voraussetzungen, um auch schwierige Themen sachlich zu diskutieren und entsprechende Lösungen zu finden.“

Die Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz, die seit 2007 an wechselnden Austragungsorten in Deutschland und Russland stattfindet, gilt als wichtige Dialogplattform, um Fachthemen der Energie- und Rohstoffwirtschaft zu diskutieren und bilaterale Kooperationsprojekte auf wissenschaftlicher, ökonomischer, ökologischer, Ebene anzustoßen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Technische Universität Bergakademie Freiberg und die Staatliche Bergbau-Universität in St. Petersburg. Die zwei ältesten Montanhochschulen der Welt sind Gründer des Deutsch-Russische Rohstoff-Forums.

Zu den weiteren inhaltlichen Schwerpunkten zählen der Aufbau und die Vertiefung einer deutsch-russischen Nachhaltigkeitskooperation, die klimafreundliche Transformation der Energiesysteme, die Einführung Bester Verfügbarer Techniken für mehr Umweltschutz im Bergbau oder die Digitalisierung der Rohstoffwirtschaft. Nach der Premiere eines deutsch-russischen Nachwuchswissenschaftler-Kolloquiums im Vorjahr findet im Rahmen der Konferenz in diesem Jahr erstmals ein ganztägiges Treffen von Nachwuchswissenschaftlers statt, bei dem relevante Forschungsthemen vorgestellt werden. Darüber hinaus werden drei junge russische Wissenschaftler mit dem Preis der Saarländischen Stahlindustrie für ihre herausragenden Leistungen geehrt.

Kontakt

André Hoffmann
Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum

Tel. +49 341 4432106