7. Rohstoff-Konferenz 2014 in Dresden

Herausforderungen einer modernen Rohstoffpartnerschaft

Vom 1. bis 3. April 2014 fand in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden unter dem Motto „Herausforderungen einer modernen Rohstoffpartnerschaft“ die 7. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz statt.

Die Veranstaltung des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums stand unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, der in seiner Eröffnungsrede den effizienten Umgang mit Rohstoffen anmahnte. Neben ihm hielten auch der stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation, Herr Arkadi Dworkowitsch und der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Herr Wladimir Grinin, Impulsvorträge, in denen sie die Bedeutung der deutsch-russischen Partnerschaft hervorhoben und eine engere Zusammenarbeit im Rohstoffsektor unterstützten.

Stansilaw Tillich
Sächsischer Ministerpräsident und Schirmherr der Konferenz
Arkadi Dworkowitsch
stellv. Ministerpräsident der Russischen Föderation

Zu den weiteren Referenten der Konferenz zählten u. a. der deutsche Schirmherr des Rohstoff-Forums, Prof. Dr. Klaus Töpfer, der Rektor der Nationalen Universität für mineralische Ressourcen St. Petersburg, Prof. Wladimir Litvinenko, der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. Bernd Meyer, der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Dr. Eckard Cordes, der Vorstandsvorsitzende der VNG – Verbundnetz Gas AG, Dr. Karsten Heuchert, sowie weitere hochrangige Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Ergebnisse

Die Teilnehmer kamen überein, dass es gerade angesichts politischer Spannungen besonders wichtig ist, den Dialog fortzusetzen und die wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland weiter zu vertiefen. Die Rohstoff-Konferenz leistete als Fachveranstaltung hierzu einen wichtigen Beitrag und bot wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen erneut eine hervorragende Diskussionsplattform.

Dabei wurden vor allem die Schaffung nachhaltiger Wertschöpfungsketten bei der Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung von Rohstoffen und die gemeinsame Erschließung des Potenzials an Hightech-Rohstoffen in Russland für die innovative Entwicklung in beiden Ländern diskutiert. Die Gouverneure der Regionen Chanty-Mansijsk, Murmansk und Wologda stellten persönlich Investitionsmöglichkeiten in ihren Gebieten vor und tauschten sich mit Vertreten deutscher Unternehmen aus.

Preisträger des Georgius-Agricola-Preises 2014: Yury Viktorovich Nefedov und Maxim Shimanov

Die Konferenz bot auch Wissenschaftlern, Studenten und jungen Fachkräften beider Länder die Möglichkeit zur Vernetzung. Die russische Seite erklärte die sofortige Bereitstellung von 850.000€ für die Finanzierung von Gastprofessuren und Studienvorhaben deutscher Wissenschaftler an der Nationalen Universität für mineralische Ressourcen St. Petersburg. Darüber hinaus wurde erneut der mit 5.000€ dotierte Georgius-Agricola-Preis des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums an zwei vielversprechende Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland und Russland verliehen. Die Konferenz wurde durch thematische Workshops zur Rohstoffaufbereitung mit Besichtigung von Pilotanlagen in Freiberg abgerundet.

Inititatoren

Die Veranstaltung wurde durchgeführt von

in Kooperation mit

sowie mit freundlicher Unterstützung durch