11. Deutsch-Russische Rohstoff Konferenz in Potsdam 2018

Die 11. Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz wird vom 6. bis 8. November 2018 unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dietmar Woidke in Potsdam stattfinden. Die Konferenz, zu der zahlreiche hochrangige Gäste aus Russland und Deutschland erwartet werden, bietet eine wichtige Plattform, um Fachthemen der Energie- und Rohstoffwirtschaft zu diskutieren und bilaterale Kooperationsprojekte anzustoßen.

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Schwerpunktthemen:

  • Rohstoffregionen im Wandel: Folgen rohstoffbedingter Strukturentwicklungsprozesse
  • Russlands Herausforderung Nachhaltigkeit / Umweltschutz: Chance für eine neue Modernisierungspartnerschaft?
  • Digitalisierung der Rohstoffwirtschaft
  • Hightech-Nutzung von traditionellen Energieressourcen
  • Technologien zur Entwicklung nicht-rentabler Lagerstätten
  • Perspektiven der deutsch-russischen universitären und Forschungszusammenarbeit

5. – 6. November 2018

Vorkolloquium an der TU Bergakademie Freiberg

Das Programm des Vorkolloquiums finden Sie hier.

Dienstag, 6. November 2018

15:00 – 17:00 Uhr

Stadtführungen in Deutsch/Russisch

Treffpunkt: Dorint Hotel Sanssouci, Jägerallee 20, 14469 Potsdam

18:30 Uhr

Transfer zum Begrüßungsempfang

19:00 – 21:00 Uhr

Begrüßungsempfang auf Einladung des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke

Ort: Staatskanzlei des Landes Brandenburg
(Teilnahme auf persönliche Einladung)

Mittwoch, 7. November 2018

Ort: Dorint Hotel Sanssouci, Jägerallee 20, 14469 Potsdam

9:00 – 10:30 Uhr

Eröffnung / Grußworte

Redner

  • Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
  • Sergey Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland
  • Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister a.D., deutscher Schirmherr
  • Prof. Dr. Wladimir Litwinenko, Rektor der St. Petersburger Bergbauuniversität, russischer Schirmherr

10:30 – 11:00 Uhr

Pause / Pressetermin

11:00 – 12:30 Uhr

Plenartagung 1: Stand und Perspektiven der deutsch-russischen Rohstoff-Kooperation

Konferenzsaal

Moderation

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister a.D., deutscher Schirmherr

Teilnehmer von deutscher Seite

  • Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie
  • Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG
  • Hans-Joachim Welsch, Vorsitzender des BDI-Rohstoffausschusses, Geschäftsführer der Rogesa Roheisengesellschaft Saar

Teilnehmer von russischer Seite

  • Alexander Medvedev, Stellv. Vorstandsvorsitzender der PAO Gazprom
  • Pavel Sawalnij, Vorsitzender des Energiekomitees der Duma

12:30 – 13:30 Uhr

Mittagspause

13:30 – 15:00 Uhr

Parallele Panels

  1. Herausforderung klimafreundliche Transformation der Energiesysteme – Chancen zur Zusammenarbeit.

Die Erreichung der in internationalen Übereinkommen vereinbarten Klima- und Nachhaltigkeitsziele erfordert verstärkte nationale Anstrengungen und internationale Kooperation. Deutschland und Russland stehen diesbezüglich gleichsam vor großen Herausforderungen. Die deutsch-russische Energiepartnerschaft ist seit Jahrzehnten ein Eckpfeiler der bilateralen Beziehungen. Wie sie sich in einer immer weiter dekarbonisierten Welt entwickeln wird, hängt maßgeblich von der zukünftigen Rolle von (Erd-)Gas im Energiesystem ab. Welche Schlüsseltechnologien müssen für eine klimafreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung langfristig umgesetzt werden? Welche Ansätze verfolgen dabei beide Länder und wie könnte eine deutsch-russische Kooperation die energiepolitischen Ziele beider Länder untersetzen? Welche Rolle können erneuerbare Energien in Russland spielen und wie könnte die Energiepartnerschaft C02-neutraler gestaltet werden? Dies sind die zentralen Fragen der Diskussion.

Moderation

Florian Willershausen, Creon Capital

Teilnehmer von deutscher Seite

  • Prof. Dr. Reinhard Hüttl, Vorsitzender des Vorstands, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)
  • Hans-Joachim Polk, Mitglied des Vorstands der VNG AG
  • Chris Döhring, Vorstand Getec green energy AG

Teilnehmer von russischer Seite

  • Boris Porfirev, Russische Akademie der Wissenschaften
  • Konstantin Romanow, PAO Gazprom*

*angefragt

  1. Technologische Zusammenarbeit im Bergbausektor: Herausforderungen und Lösungen

Der deutsche Bergbausektor hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend als Innovator für die Branche etabliert. Viele Anlagen in Deutschland entsprechen einem der höchsten Modernisierungsstandards weltweit und weisen ein hohes Maß an Effizienz und Umweltverträglichkeit auf. Die im Bereich der Anlagen- und Bergbautechnik erfolgten Innovationen sind mit 96% Exportquote zu einem Verkaufsschlager des deutschen Maschinenbaus geworden. Hingegen sieht sich Russland mit einem wachsenden Modernisierungsbedarf im Bergbausektor konfrontiert. Themen wie Automatisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit rücken vermehrt in den Fokus und erfordern Lösungen.

Das Panel möchte zunächst einen Überblick über den aktuellen Sachstand deutsch-russischer Kooperationen im Bereich des Bergbausektors schaffen. Darauf aufbauend sollen zukünftige Felder der Zusammenarbeit identifiziert und konkrete Möglichkeiten zur Kooperation diskutiert werden.

Moderation

Dr. Klaus Freytag, Lausitzbeauftragter der brandenburgischen Landesregierung

Teilnehmer von deutscher Seite

  • Peter Mühlbach, ABB Automation GmbH
  • Nils Scharfenberg, Takraf GmbH
  • Sven Flasshoff, Geschäftsführer, VDMA-Büro Russland

Teilnehmer von russischer Seite

  • Valerij Krjukov, Direktor des Wirtschaftsinstituts der Russischen Akademie der Wissenschaften
  • Pavel Jantowski, Ferrotechnology Group

15:00 – 16:00 Uhr

Pause

15:15: – 16:00 Uhr

Unternehmer-Speed Dating

Nutzen Sie die Kaffeepause für gezieltes Networking! Wir bringen Sie etwas abseits vom Trubel mit anderen Teilnehmern ins Gespräch. An reservierten Tischen treffen Sie Gleichgesinnte und haben einige Minuten Zeit für ein erstes Kennenlernen. In kurzer Zeit können Sie herausfinden, ob es gemeinsame Themen gibt und sich gegebenenfalls für eine Fortsetzung des Gesprächs verabreden.

16:00 – 17:30 Uhr

Plenartagung 2: Rohstoffregionen im Wandel – Herausforderungen und Folgen rohstoffbedingter Strukturentwicklungsprozesse

Der geplante deutsche Ausstieg aus der Kohleverstromung wird tiefgreifende wirtschaftliche und soziale Folgen für die betroffenen Kohleregionen haben. Brandenburg, vor allem die Lausitz Region, wird davon besonders betroffen sein. Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der aus klimapolitischer Sicht notwendige Ausstieg sozialverträglich und unter Erhaltung der Wirtschaftskraft der Region erfolgen kann.
Auch in Russland ist die Abhängigkeit ganzer Regionen von rohstoffbezogenen Wirtschaftszweigen hochaktuell. Dies zeigt sich besonders in der hohen Anzahl sogenannter Monostädte. Auch Russland steht vor der Herausforderung, seine energie- und rohstoffwirtschaftlich geprägte Wirtschaftsstruktur zu diversifizieren – nicht zuletzt aus Gründen des Klimaschutzes. Lokale Gegebenheiten wie weite Entfernungen und klimatische Bedingungen kommen dabei erschwerend hinzu.
Ziel der Plenartagung soll es sein, Erfolgsfaktoren für einen funktionierenden Strukturwandel herauszustellen und deutsch-russische Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren.

Moderation

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident a.D., Co-Vorsitzender der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (WSB)“

Teilnehmer von deutscher Seite

  • Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen *
  • Prof. Dr. Jörg Steinbach, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg*
  • Dr. Helmar Rendez, Vorstandsvorsitzender der Lausitz Energie Bergbau AG

Teilnehmer von russischer Seite

  • Natalia Komarowa, Gouverneurin des autonomen Kreises der Chanten und Mansen (Jugra) *
  • Igor Orlov, Gouverneur des Gebiets Archangelsk *
  • Natalia Gontschar, Vizepräsidentin der AO Russian Copper Company

*angefragt

17:30 – 18:30 Uhr

Deutsch-Russische Partnerschaft: Quo Vadis? – Diskussion und Fazit

Moderation

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister a.D., deutscher Schirmherr

Teilnehmer von deutscher Seite

  • Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen*
  • Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt*
  • Ronald Pofalla, Vorsitzender des Petersburger Dialogs e.V.*
  • Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen*

Teilnehmer russische Seite

  • Viktor Subkov, Vorsitzender des Petersburger Dialogs e.V. von russischer Seite*

*angefragt

18:30 – 21:00 Uhr

Empfang

Konferenzsaal

Donnerstag, 8. November 2018

9:00 – 11:00 Uhr

Deutsch-Russisches Nachwuchswissenschaftler-Kolloquium

9:00 – 11:00 Uhr

Parallele Rund-Tisch Diskussionen

  1. Nachhaltiger Bergbau und beste verfügbare Techniken (BVT): Möglichkeiten der deutsch-russischen Kooperation

Ab dem 01.01.2019 müssen 27 Bergbaubetriebe in Russland eine integrierte Umweltgenehmigung auf Basis der „besten verfügbaren Techniken“ (BVT) beantragen. Die neue Verordnung verlangt von den Unternehmen die Einhaltung von Umweltschutzstandards gemäß den russischen BVT-Referenzdokumenten. Der runde Tisch beleuchtet zunächst die vorherrschenden Bereiche, in denen russische Bergbauunternehmen nachrüsten müssen – darunter die Rekultivierung (Sanierung) von Bergwerken, Steinbrüchen, das Management von Abraum und Halden, der stabile Bergbau, Probleme bei der Organisation der automatisierten Emissionskontrolle und integrierte Umweltdatenbanken.

Als eines der Schlüsselthemen für russische Bergbauunternehmen sowie für das Land Brandenburg wird die Rekultivierung im Rahmen des Runden Tisches ausführlich diskutiert. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Planung sowie der wirtschaftlichen Durchführung der Rekultivierung.

Moderation

Prof. Dr. Carsten Drebenstedt, TU Bergakademie Freiberg
Yuri Maksimenko, Russian Union of Industrialists and Entrepreneurs (RSPP)

in Kooperation mit

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  1. Digitalisierung in der Rohstoffwirtschaft

Wie viele Branchen befindet sich auch der Bergbausektor durch die fortschreitende Digitalisierung im Wandel. Die sich durch IT ergebenden Möglichkeiten haben den Begriff Mining 4.0 geprägt. Daraus resultierende Innovationen ermöglichen schon heute eine steigende Effizienz in den Produktionsprozessen. Mithilfe von Digitalisierung scheinen zudem weltweit geforderte, intelligente Lösungen zur Einsparungen von Produktionskosten und zur Optimierung des Einsatzes von Betriebsmitteln in Zukunft realisierbar.

Der Rund-Tisch vereint erfahrene Experten aus Wissenschaft und Praxis mit dem Ziel das Potential der Digitalisierung für den Bergbausektor zu eruieren. Dafür soll zunächst der Status Quo der aktuellen Entwicklungen beleuchtet werden. Im Weiteren soll sowohl der praktische Umgang mit den neuesten Technologien dargestellt als auch über mögliche bilaterale Allianzen nachgedacht werden.

Moderation

Peter von Hartlieb, Bereichsleiter Bergbauwirtschaft, Energieagentur NRW

Impulsvorträge

  • Igor Charitonov, AO SUEK-Kusbass
  • Aleksej Klebanov, AO Vist Group
  • Dr. Aleksandr Babenko
  • Vertreter der Sankt Petersburger Bergbauuniversität (N.N.)

in Kooperation mit

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  1. Perspektiven der Kooperation bei Rohstoffen für Zukunftstechnologien

Für die deutsche Wirtschaft ist die sichere Versorgung mit Rohstoffen unabdingbar. In den letzten Jahren zeichnet sich zunehmend ab, dass sich die Rohstoffnachfrage im Zuge der Etablierung von Zukunftstechnologien deutlich verändern wird. Seltene Erden, Tantal und Kobalt sind nur einige der Werkstoffe mit kritischer Versorgungssicherheit, welche unverzichtbare Bestandteile von Megatrends wie Energiewende, E-Mobilität und Digitalisierung sind. Beim Runden Tisch „Perspektiven der Kooperation bei Rohstoffen für Zukunftstechnologien“ werden Experten der deutschen und russischen Rohstoffwirtschaft die Versorgungslage sowie die zukünftige Nachfrage dieser Hightech- Rohstoffe analysieren, Kooperationsmöglichkeiten zwischen Deutschland und Russland ausloten und anschließend die Ergebnisse mit den Teilnehmern diskutieren.

Moderation

Dr. Volker Steinbach, Vizepräsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

  1. Alternative Technologien zur Entwicklung nicht-rentabler Lagerstätten

Der technologische Fortschritt ermöglicht zunehmend interessante Erweiterungen der Wertschöpfung in der Rohstoffgewinnung. Visionär erscheinende Konzepte werden auch in wirtschaftlich relevantem Maßstäben realisierbar. Die Gewinnung von Koppelprodukten führt aus sich heraus zu energieeffizienteren Prozessen und zur Reduzierung klimaschädlicher Gase. Durch die Entwicklung von gleichzeitig umweltverträglichen und mobilen Technologien werden auch kleinräumige bzw. unkonventionelle nicht-rentable Lagerstätten ökonomisch nutzbar. Der Rundtisch lädt zu einem interdisziplinären Austausch über technologische Konzepte, wissenschaftliche Ansätze und wirtschaftliche Umsetzungsmöglichkeiten ein und richtet sich an einen breiten Teilnehmerkreis.

Moderation

Prof. Dr. Gerhard Heide, TU Bergbauakademie Freiberg
Dr. Irina Talovina, St. Petersburger Bergbauuniversität

Impulsvorträge

  • Prof. Michael Schlömann, TU Bergakademie Freiberg
    Biohydrometallurgie
  • Dr. Dieter Rammlmair, BGR Hannover
    Secondary Mining – Erfahrungen mit chilenischen Tailings
  • Dr. Max Hesse, TU Bergakademie Freiberg
    Selektive Zerkleinerung
  • Dipl.-Ing. Bruno Grafe, TU Bergakademie Freiberg
    Selektive Gewinnung – Wirtschaftlichkeitsanalysen schneidender Gewinnung in Hartgesteinen

in Kooperation mit

11:00 – 11:30 Uhr

Kaffeepause

11:30 – 18:00 Uhr

Parallele Exkursionen / Firmenbesichtigungen

  1. Exkursion zur Lausitz Energie Bergbau AG

Als größtes ostdeutsches Energieunternehmen ist die LEAG ein wichtiger Akteur in der nachhaltigen Braunkohlegewinnung und der Stromerzeugung. In dieser Exkursion wird der Tagebau Welzow-Süd der Lausitzer Energie Bergbau AG besucht. Mit dem aktiven Tagebau Welzow-Süd versorgt das Unternehmen Kraftwerke im Lausitzer Revier mit Rohbraunkohle zur Erzeugung von Strom, Wärme und Prozessdampf. Daneben soll die Exkursion insbesondere die im Tagebau vorgenommenen umfangreichen Rekultivierungsmaßnahmen veranschaulichen, die bereits parallel zur Braunkohlegewinnung begonnen wird

Tagebau Welzow-Süd, Schaufelradbagger © LEAG GmbH
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  1. Exkursion zum GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)

Das Deutsche GeoForschungsZentrum ist eine nationale Forschungseinrichtung für Geowissenschaften in Potsdam. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums sind globale Prozesse im Erdsystem, Plattenrandsysteme, Erdoberfläche und Klima, Naturgefahren sowie Georessourcen und Geoenergie. In dieser Exkursion lädt das GFZ zu einer Besichtigungstour des Wissenschaftsstandorts Telegrafenberg mit Führungen durch den Einsteinturm und in den Refraktor ein und öffnet die Türen seiner Labore.

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  1. Exkursion zum Kaliwerk Zielitz der K+S KALI GmbH

Mit bundesweit insgesamt sechs Bergwerken spielt die K+S Kali GmbH eine wichtige Rolle in der Förderung und Verarbeitung von Kalium- und Magnesiumrohsalzen in Deutschland. Der Besuch des Kaliwerks Zielitz der K+S Kali GmbH in Sachsen-Anhalt bietet Einblicke in die Kaliproduktion in einer der größten und modernsten Kaliwerke weltweit. Das Werk Zielitz gewinnt kaliumhaltige Rohsalze zur Herstellung von Düngemitteln, Produkten für industrielle Anwendungen und Produkten für die Futter- und Lebensmittelindustrie.

K+S

Inhalt

Das Vorkolloqium richtet sich an Ingenieure, Entwickler, Wissenschaftler und Doktoranden aus Deutschland und Russland. Mit praktischen Übungen, Demonstrationen und Diskussionen zur Technologie der Gutbettwalzenmühle wird die ressourcenschonende Zerkleinerung von Rohstoffen anschaulich dargestellt und ein beruflicher Wissens- und Erfahrungstausch zwischen den Teilnehmenden forciert.

Die Gutbettwalzenmühle (GBWM) hat sich zu einer wichtigen Zerkleinerungstechnologie in der mineralverarbeitenden Industrie entwickelt. Im Vergleich zu anderen Technologien verbraucht das GBWM-Verfahren deutlich weniger Energie, was wiederum zu einer Senkung der Betriebskosten bei gleichzeitig positivem Umwelteffekt führt. Die Forschung zur Gutbettzerkleinung ist ein wesentliches Element der Prozessgestaltung in der Zement- und Erzbergbauindustrie. An der Bergakademie Freiberg sind derzeit mehrere Technikumsanlagen installiert.

Termine

Montag, 5. November 2018

14:00 – 18:00 Uhr

Vorkolloquium „Ressourceneffiziente Zerkleinerung von Rohstoffen I“

Ort: Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Aufbereitungsmaschinen

Dienstag, 6. November 2018

9:00 – 13:00 Uhr

Vorkolloquium „Ressourceneffiziente Zerkleinerung von Rohstoffen II“

Ort: Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Aufbereitungsmaschinen

Programmpunkte

  1. Vorlesung

    Physikalische Grundlagen der Gutbettzerkleinerung

  2. Vorlesung

    Dimensionierung von GBWM 

  3. Vortrag

    Konstruktiver Aufbau von GBWM 

  4. Vortrag

    Einsatzmöglichkeiten von GBWM 

  5. Vortrag

    Betriebsergebnisse von Aufbereitungsanlagen mit GBWM 

  6. Praktikum

    Versuche mit Rohstoffen in einer Anlage mit GBWM

  7. Praktikum

    Auswertung der Versuche

  8. Diskussion

    Einsatzpotential von GBWM in Aufbereitungsanlagen

Konferenzort
Dorint Sanssouci Berlin/Potsdam
Jägerallee 20
14469 Potsdam
www.hotel-potsdam.dorint.com

Zusätzliches Hotelkontingent
Wir haben ein Zimmerkontingent für Sie geblockt, welches (je nach Verfügbarkeit) bis zum 5. Oktober für Sie buchbar ist:
NH Potsdam
Friedrich-Ebert-Straße 88
14467 Potsdam
www.nh-hotels.de/hotel/nh-potsdam?gmb

Reservierung
Zentral unter Tel: +49 221 / 56 93 85 30 oder E-Mail: reservierungen@nh-hotels.com
unter dem Stichwort „Deutsch-Russische Rohstoff Konferenz“.

Preis pro Zimmer/Nacht:
Standard Zimmer: 96,- Euro

Teilnahmebedingungen:

Teilnahmegebühren*

Frühbucherrabatt bis zum 1. September 2018
230,00 Euro pro Teilnehmer (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer)
150,00 Euro für Vertreter der Hochschulen / Forschungseinrichtungen (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer)

Reguläre Gebühr ab dem 1. September 2018
320,00 Euro pro Teilnehmer (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer)
225,00 Euro für Vertreter der Hochschulen / Forschungseinrichtungen (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer)

Die Konferenzgebühr beinhaltet alle Programmpunkte bis auf den Vorabendempfang (separate Einladung durch die brandenburgische Landesregierung), die Verpflegung an beiden Hauptkonferenztagen und bei der Abendveranstaltung am 7. November 2018 sowie die Tagungsunterlagen.
Die Teilnehmergebühr ist nach Erhalt der Rechnung innerhalb von 14 Tagen zu begleichen. Eine kostenfreie Stornierung ist in schriftlicher Form bis zum 14.9.2018 möglich. Danach wird eine Bearbeitungsgebühr von 25% der Teilnahmegebühr fällig.
Bei Stornierung nach dem 22.10.2018 oder Nichterscheinen wird die Teilnahmegebühr in keiner Weise zurückerstattet. Es kann ein Ersatzteilnehmer benannt werden. Änderungen im Programm sind vorbehalten.

⃰⃰⃰ Keine Reduzierung bei Buchung einzelner Programmpunkte

Veranstaltungsmanagement/Fragen zu Anmeldung und Hotel
jottkaa Projekt.Konzept GmbH
Wormser Str. 25 | 50677 Köln
Telefon +49 221 570 85 54 0 | Fax +49 221 570 85 54 9
info@kongress-welt.de | www.kongress-welt.de

Veranstalter/Fragen zum Inhalt der Veranstaltung
Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum e.V.
Geschäftsstelle
Braunstraße 7 | 04347 Leipzig
Telefon +49 341 443-2032
konferenz@rohstoff-forum.org | www.rohstoff-forum.org

Call for application

Vortrag im Rahmen der Rohstoff-Konferenz / Kostenfreie Teilnehmerkarten für die 11. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz in Potsdam!

Die Rohstoff-Konferenz hat sich als Plattform etabliert, bei dem Nachwuchswissenschaftler beider Länder Ihre innovativen Ideen vorstellen, ihre fachlichen Kenntnissen im Bereich der Rohstoffwirtschaft erweitern und miteinander diskutieren können. Es besteht die Möglichkeit, sich um kostenfreie Konferenzteilnahme zu bewerben und ggf. auch eine eigene Forschungsarbeit im Rahmen der Konferenz vorzustellen.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Studierende, Absolventen und Doktoranden, die an Hochschulen und Fachhochschulen eingeschrieben sind und deren Fachrichtung / Forschungsgebiet einen Bezug zu den Themen der Konferenz hat.

Leistungen

  1. Ausgewählte Nachwuchswissenschaftler erhalten die Chance, ihre wissenschaftlichen Arbeiten bzw. Forschungsprojekte mit Rohstoff-Bezug im Form eines Kurzvortrags im Rahmen der Konferenz vorzustellen.
  2. Es werden darüber hinaus in begrenzter Anzahl Teilnehmerkarten vergeben, die die gesamte kostenfreie Konferenzteilnahme inklusive Verpflegung während den Konferenztage umfassen. Auch die Übernachtungskosten in Potsdam werden bei einer Anreise von über 100 km übernommen (anfallenden Reisekosten können leider nicht übernommen werden).

Bewerbungsunterlagen und Frist:

Senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf; Motivationsschreiben* sowie ggf. eine kurze Beschreibung Ihres Forschungsthemas, -projekts, wenn Sie sich für einen Vortrag bewerben*) bis 15. September 2018 an folgenden Email Adresse: konferenz@rohstoff-forum.org.

Hinweis: Das Motivationsschreiben sollte einen Umfang von max. 400 Wörtern haben.
Ihr Forschungsthema,-projekt sollen Sie in 2 bis 3 Seiten kurz beschreiben.

Initiatoren:

Unter der Schirmherrschaft von:

Land Brandenburg

Mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg